Momentaufnahme

Es ist ein fahles Grau,

das mich an diesem Morgen weckt.

Eine träge, monotone Energie,

die sich in diesem Tag versteckt.

 

Um zu sehen was er mit sich bringt,

seh ich aus meinem Fenster raus,

wo gerade erst der Tag beginnt.

Doch draussen vor der Tür

Wo sich nass und grau in grau

langsam in sein Lied einstimmt,

hat sich schon der Verkehr gestaut,

der wie das Lied von gestern klingt.

 

Ich lass die Fenster offen stehen

und dieser Moment verstreicht,

während meine Augen noch geschlossen sind,

spüre wie mein Geist erwacht,

als die kühle Morgenluft in meine Lunge dringt

und dann kann auch ich los gehen.

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