Farbenrausch

Ich tauche in ein weißes Meer.

Seine Substanz ist so dicht und undursichtig,

dass mein eigener Körper selbst

seine Kontur darin verliert.

 

Ich starre in ein schwarzes Loch,

das am Boden zirkuliert.

Es wirbelt Moleküle auf;

alles unberührte Weiß

wird von dem Strudel aufgesaugt.

Ich werde still und lausch’

als die Pole sich verschmelzen.

 

Die Luft beginnt zu knistern.

 

Dann bricht unter mir der Boden auf

und ich sink in einen Farbenrausch.

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