Abenddämmerung

Wo die Bäume fest verwurzelt sind
um der Erde Halt zu geben,
weht ein ruheloser Wind
der seicht in ihren Kronen raschelt,
wie ein leises Hirngespinst.

Die Sonne steht in sanftem Rot
hinter einer Wolke, tief am Horizont,
wo sonst nur der Mond noch wohnt
und schickt von dort die letzten Strahlen
dass sein silbernes Antlitz
auf goldenen Kranze thront.

Ihr Licht wird von der Nacht verschluckt,
als die Welt sich weiter neigt,
verleiht nur dem Mond noch Schmuck,
dessen strahlend helles Angesicht
es überall verteilt.
Über seicht raschelnden Kronen,
auf dem ruhelosen Wind,
wo nun stille Geister wohnen
wie ein leises Hirngespinst.

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Ein Kommentar

  1. Leider war ich dichterisch nie begabt, aber ich da ich vor mindestens 10 Jahren einen Text zum selben Thema geschrieben habe, will ich ihn doch gerne posten. :)

    Ist aber kein wirkliches Gedicht, sondern habe nur versucht die Stimmung aufzunehmen. Also bitte keine hohen Erwartungen, sonst wird man nur enttäuscht. :)

    Dämmerung

    Zirpende Grillen
    In weiter Ferne brummen Autos die Landstrasse entlang
    Von Zeit zu Zeit kreischendes Krähen-Geschrei
    Sonst Stille.

    Duft nach frischer Erde
    Die Sonne geht unter,
    ein letztes Aufbäumen,
    rot und gross
    Zirpende Grillen
    Autos
    Sonst Stille.

    Hoch oben im Himmel ein Flugzeug mit Dampfschweif,
    Wie ein weisser Schleier
    Die Sonne versinkt hinter dem Horizont,
    Nur noch ein kleiner Lichtpunkt,
    Fort
    Nur die roten Wolken erinnern noch an den Tag,
    bis auch sie der Dunkelheit weichen
    Die Autos verstummen
    Nur zirpende Grillen
    Sonst Stille.

    Leise läuten Kirchenglocken
    Es ist Nacht.

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